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Solidarität sprengt alle Grenzen
– IG BAU-Jugend: Mischt Euch ein! Habt ihr Lust, gemeinsam mit anderen interessierten Jugendlichen zu Vorträgen und Filmen in Karlsruhe und Umgebung, beispielsweise zu Globalisierung, Arbeit, Bildung und Antirassismus zu gehen? Und anschließend, wenn Ihr wollt, über das Gehörte/Gesehene zu quatschen, gar vielleicht zu diskutieren? Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass am Anfang noch große Fragezeichen im Kopf sind und man den einen oder anderen Begriff noch nie gehört hat. Das ändert sich aber schnell und im Nu kannst Du mitreden und Dich einmischen. Schreibt mir, was Euch interessiert und wir schauen, ob wir einen Nachmittag am Wochenende oder am Abend Zeit finden, Deine Interessen zu verwirklichen. Nehm Deine Freunde und Bekannten mit, gemeinsam macht doch alles etwas mehr Spaß!!! Wichtig in unseren Zeiten ist auch, wo die Zahlen der Übergriffe auf Andersdenkende und Farbige stetig steigen, Zivilcourage zu zeigen. Neonazis der NPD Karlsruhe und zahlreicher "Freier Kameradschaften" aus dem Karlsruher Umland kündigten am 8.Mai 2007 eine Mahnwache in Karlsruhe-Durlach an. Während Nazis laute Musik abspielten und Parolen grölen durften, bekamen linke Personen, die sich im Bereich des Turmberges aufhielten, einen Platzverweis von der Polizei. Das darf nicht sein. Wir sind gegen Nazis und wollen ein antifaschistisches, demokratisches, soziales und offenes Europa, das sich dem Krieg verweigert!!! Darum sollte es auch nicht schwer sein, sich Nazis beim Demonstrieren in den Weg zu stellen. Kein Fußbreit den Nazis, nicht in Karlsruhe – nicht in Ettlingen – und anderswo!!! Am 01.03.07 haben sich etwa 20 Auszubildende aus der Region Mannheim und Karlsruhe getroffen, um den Meister im Power Car Motodrom Mannheim ausfindig zu machen. Es wurden 2 Mannschaften gebildet und Zeitrennen gegeneinander gefahren. Ralf Kiktenko, Jugendvertreter im Bundesjugendvorstand für unsere Region war auch mit am Start! Hier die Bilder der Siegerehrung
Wer hat denn da nicht aufgegessen? Am Wochenende vom 01.-03.Juni war es wieder soweit: Das Sommer Camp „Feel the solidarity“ am Bodensee, fand (alle 2 Jahre im Wechsel mit dem Bundesjugendtreffen) statt. Diesmal gründlich nass, denn es hat fast die ganze Zeit geregnet. Trotzdem kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Wir, 60 jugendliche Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg, hatten trotzdem unseren Spaß! Es gab, neben vielen netten Leuten, die Attraktion Bullriding - der Hauptgewinn: ein cooles Bike im Wert von 560,- € !!!, Infostände von der Krankenkasse IKK (Danke für die Spende des Bikes) und der Organisation VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V.). Bei Claus-Diego & Geraldine von VVN/BdA gab es die Möglichkeit für ein Verbot der NPD zu unterschreiben und sich mit Infomaterialien, Flyern zu versorgen und abends witziges Kino („Die Könige der Nutzholzgewinnung“). In den Regenpausen spielten wir Tischtennis, Fußball und Volleyball. Das Foto-Team von Mitgliederzeitschrift Grundstein kam extra aus Frankfurt am Main zum Bodensee, um Fotos für den kommenden Jugend-Grundstein zu machen und die Stimmung auf zu fangen. Wer wollte konnte am Abend mit einem leckeren Cocktail oder Pils sich es am Lagerfeuer gemütlich machen. Bald dazu mehr im Jugendgrundstein... Hier einige Bilder von Sommer Camp
Rostock/Heiligendamm G8 – Gute Nacht! Für die globalisierungskritische Bewegung war es ein voller Erfolg: Zehntausenden Menschen gelang es, den Gipfel der Gruppe der Acht, der vom 6. bis zum 8. Juni in Heiligendamm stattfand, praktisch zu delegitimieren. Trotz massiver Polizeirepression, Einschränkungen von Grundrechten und des Einsatzes von mehr als 16.000 PolizistInnen schafften sie es in einem Zusammenspiel verschiedener Aktionsformen, wie z.B. der Alternativkongress und ziviler Ungehorsam wie die Zufahrtsstraßen nach Heiligendamm zu blockieren und so den reibungslosen Ablauf des Treffens zu stören. Die Tage zuvor waren geprägt von Aktionen zu den Themen Landwirtschaft, Migration und Krieg. Auf einem Gegengipfel wurde während der Gipfelzeit über Alternativen zur G8-Politik debattiert. Am Freitag, dem offiziellen Ende des Gipfels, schallten dann Sprechchöre durch die Rostocker Innenstadt, die die Gipfelproteste als einen Sieg feierten.
Auf der anderen Seite des 12-Millionen-Zauns, hinter dem sich die Regierungschefs einiger der wirtschaftlich und militärisch stärksten Länder des Nordens verschanzten, passierte wie erwartet nicht viel. Die Präsidenten verkauften ihre Lippenbekenntnisse als großen Erfolg, während sie ihre Politik fortführen, die für die Mehrheit der Menschheit ein unerträgliches Leben bedeutet und den Planeten in eine Klimakatastrophe treibt. Am Ende blieb - wie erwartet - nichts als Phrasen, Absichtserklärungen und leere Versprechungen übrig. So will man nun tatsächlich die Halbierung der CO²-Emissionen bis 2050 "ernsthaft in Betracht ziehen". Bundeskanzlerin Angela Merkel berichtet ausgesprochen defensiv erste Resultate zum Klimaschutz der Regierenden der sogenannten acht mächtigsten Wirtschaftsländer in Heiligendamm: »Bindende Ziele gibt es nicht. Es gibt nur Verabredungen, zu bindenden Zielen Vereinbarungen zu treffen.« Das Medienecho gab leider oft, nur Bilder von Gewalt, meist von Demonstranten ausgehend, wieder. Medienhetze: “BILD”-Zeitung mit Aufmacher: “Wollt Ihr Tote?”. Im Text wird Legitimität von Schusswaffengebrauch durch Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei behauptet. Medienhetze 2: Frank Jansen behauptet im “Tagesspiegel”, DemonstrantInnen hätten am 2. Juni Obst “mit Rasierklingen gespickt” geworfen. Er beruft sich auf einen “Sicherheitsexperten” der nicht genannt wird. Mein Fazit: Wo die Demonstrationsfreiheit, also die kollektive Meinungsfreiheit der Bürger, eingeschränkt wird, ist die Bedrohung der Pressefreiheit nicht weit. Mitunter sind Fernsehbilder schlicht diskriminierend. Beispielsweise vergangenen Freitag, beim Empfang der Regierungschefs von Südafrika, Nigeria, Ägypten, Algerien, Senegal und Ghana. Kein Medienspektakel zur Ankunft der Gäste wie bei den acht Mächtigen, keine Szenen auf rotem Teppich mit Ehrengarde, kein Fabulieren darüber, ob sie Spargel und Waldmeistereis serviert bekommen, keine Bilder vom Partner- und Gattinnen-Sonderprogramm, kein lockeres entspanntes Sitzen auf der Terrasse mit der Kanzlerin und kein »German Bier«. Deutlicher kann man es nicht zeigen: Sie sind Gäste zweiter Klasse. Nicht einmal namentlich wurden sie oft benannt. Bei N24 heißt es, die Kanzlerin habe »in bunter Folge« Regierungschefs der afrikanischen Länder empfangen. Zuschauer algerischer Herkunft sitzen verblüfft vorm Fernseher – hatten sie doch seit Beginn der Gipfel-Berichterstattung gespannt erwartet, wann der Staatschef ihres Herkunftslandes Abdelaziz Bouteflika im Dialog das Wort ergreift. Die Überraschung ist perfekt: Gar nicht. Der G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 war das 33. Gipfeltreffen der Regierungschefs der Gruppe der Acht, in Deutschland. Das Treffen fand unter deutscher Präsidentschaft vom 6. bis zum 8. Juni 2007 im Kempinski Grand Hotel Heiligendamm in Mecklenburg-Vorpommern statt und stand unter dem Motto „Wachstum und Verantwortung“. In Teilen der Weltbevölkerung stieß der G8-Gipfel auf starken Widerstand. Vor und während des Treffens, für das strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, organisierten Globalisierungskritiker zahlreiche bunte und originelle Protestveranstaltungen. Links: Alternativgipfel: Einige Veranstaltungen des G8 Alternativgipfels wurden von einem Projekt der Universität Rostock gefilmt, die Videos sind zur Dokumentation ins Netz gestellt und finden sich auf: http://www.uni-rostock.de/G8-Wir_sind_nicht_sprachlos/alternativesummit.html
http://de.indymedia.org/2007/06/183750.shtml
Besser klarkommen!
Tarifverträge regeln die Mindestbedingungen der
Arbeitsverhältnisse, z.B.:
Eintragung des
Ausbildungsverhältnisses
Achtung: Viele Betriebe
vernachlässigen die Pflicht, dem Ausbildungsvertrag eine sachliche und zeitliche
Gliederung der Ausbildung beizufügen. Spätestens nach der Probezeit solltest du
darauf bestehen, dass ein solcher Ausbildungsplan angefertigt wird und auch
dafür sorgen, dass er eingehalten wird. Außerdem solltest du in deinem
Ausbildungsvertrag nachschauen, ob sich ein Verweis auf einen Tarifvertrag
findet. Falls ja nimm` unbedingt Kontakt zu Deinen Gewerkschaftskollegen auf und
frag` nach, was alles in dem Tarifvertrag drinsteht und was dir zusteht.
Wäre es da nicht gut, wenn Du
gelegentlich jemanden um Rat fragen könntest? Einen, dem Du vertrauen kannst und
der sich in allen Jobfragen auskennt? Der dich nicht von oben herab behandelt,
dafür aber zuverlässig auf Deiner Seite steht? So jemanden gibt es. Bei uns bist
Du da genau richtig. Die Leute da haben ein offenes Ohr für deine Sorgen und
Probleme. Sie nehmen dich ernst, hören dir zu und kennen sich aus. Sie wissen
Rat, ohne den Oberlehrer zu spielen. Ganz gleich, um was es Deshalb stehen dann die
Chancen besser, dass du Deine Ziele erreichst. Faire gerechte Entlohnung und
sinnvolles Arbeiten zum Beispiel. Man merkt schnell, dass es toll ist in einem
dualen Ausbildungsmodell (Berufsschule + Betrieb) untergekommen zu sein. In
Maßnahmen zur Berufsvorbereitung und überbetrieblichen Ausbildungen haben die
Azubis nicht nur das Pech nur kurze Zeit in einer 'richtigen' Firma zu arbeiten,
nein sie haben auch noch weniger Rechte + ein ungerechtfertigt niedriges
'Taschengeld' in Höhe von von 92,- €. Obwohl sie auch ihre 40 Stunden
arbeiten... Es ist wichtig sich auch mit Ihnen zu solidarisieren und ihren
Problemen Gehör zu verschaffen.
Dass es hier ums Ganze geht, sagt uns die Thüringer Finanzministerin Birgit Driezel (CDU) mit ihren Worten zum Landeshaushalt: "Da hilft kein zupfen, raffen oder Gürtel enger schnallen. Der Anzug muss zur Änderungsschneiderei, um ihn neu Maß zu nehmen." - "Neu Maß nehmen..." Unser Recht auf ein schönes Leben soll also in einen engeren Frack gepresst werden - damit man am besten nicht mehr tief Luft holen kann.
Zur gleichen Zeit schafft die
Politik die Voraussetzungen dafür, dass dicke Beträge in Deutschland weiter von
unten nach oben verteilt werden: Es gibt genug
Menschen in diesem Land, die sich einbringen wollen. Sie alle haben ein Recht
auf soziale Absicherung. Ob das durchsetzbar und möglich ist, hängt
vom politischen Gestaltungswillen ab. Deshalb setzen wir uns ein, deshalb sind
wir laut und unbequem. Deshalb fordern wir die Abkehr von den Marktradikalen
Spar-Rezepten, die machtvoll daher kommen, aber keine Perspektive bilden.
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